Projektbeschrieb

OVAVERVA = lebendiges, sprudelndes Wasser

Wasser ist die einzige chemische Verbindung, die in der Natur in flüssiger, gasförmiger und fester Form vorkommt. Im OVAVERVA Hallenbad, Spa & Sportzentrum St. Moritz geniessen Gäste ganzjährig zwei Aggregatszustände dieses wertvollen Gutes: Im Hallenbad in flüssiger Form zum Eintauchen und Schwimmen, Plantschen und Rutschen. In der Saunalandschaft in gasförmiger Form zum Inhalieren und Entspannen. Und für alle, die auch an der festen Form Spass haben: Skipisten, Langlaufloipen und Winterwanderwege sind direkt vor der Haustür zu finden.

Das neue St. Moritzer Wahrzeichen nimmt Gestalt an

Am Anfang stand eine Vision: Das neue Hallenbad in St. Moritz sollte nicht nur ein Bad mit Schwimm- und Sprungbecken, Kinder- und Funbereich werden, sondern als Sport- und Freizeitzentrum auch Platz für Wellness und Gastronomie, Outdoor-Aktivitäten und Verkaufsflächen bieten. Einheimische und Gäste sollten einen Ort für Gesundheitsförderung und Training, Spass und Geselligkeit, Ruhe und Entspannung erhalten. Dabei standen drei Punkte im Vordergrund:

  • Gesellschaftlicher Nutzen: Steigerung der Standortqualität als Wohn- und Tourismusort
  • Ökonomischer Nutzen: gutes Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag bei Investitionen und Betrieb
  • Ökologischer Nutzen: umweltverträglicher Energieeinsatz

Neben diesen eher praktischen Anforderungen sollte mit einer einprägsamen Architektur aber auch ein einzigartiges, visuelles Highlight geschaffen werden. Dieses sollte für die Besucher hell und einladend wirken und sich trotz moderner Erscheinung harmonisch in die Umgebung und Landschaft einfügen. Es folgten intensive Vorbereitungsarbeiten bei denen Fachleute aus verschiedensten Sparten einbezogen wurden.

Fazit: Die hohen und manchmal gegensätzlichen Anforderungen sind erfüllt worden. Das OVAVERVA-Raumprogramm, konzipiert von den Architekten ARGE Bearth & Deplazes sowie Morger + Dettli, verteilt sich auf vier Etagen und beinhaltet alle für einen so komplexen Betrieb notwendigen Infrastrukturen.

Das neue St. Moritzer Wahrzeichen nimmt Gestalt an

Garderobengeschoss (1. Etage)

Das Garderobengeschoss ist gleichzeitig Eingangsgeschoss des OVAVERVA. Der Gast betritt eine hohe Säulenhalle mit Empfang, Information und Outdoorsport-Shop. Von hier aus verteilen sich die Erschliessungen zum Bad, zum Fitnesscenter, zum Restaurant, ins Hallenbad und zum Wellnessgeschoss. Durch ein grosszügiges, inneres Fenster erhält der Gast einen Blick auf die Treppe, die im Herzen des Gebäudes hinauf zur Bäderebene führt. Sie liegt im Sonnenlicht, das durch ein Oberlicht im Dach fällt. Der Weg zu den Garderoben führt auf einer Galerie am Fitnesscenter vorbei. Der Fitnessraum ist mit einer Spiegelwand, einem Lichtband und einer speziellen Beleuchtung ausgerüstet.

Garderobengeschoss (1. Etage)

Technikgeschoss (2. Etage)

Das Technikgeschoss ist als "Blindgeschoss" ausgebildet. Das heisst, es ist nur intern erreichbar und wird vom Badegast nicht wahrgenommen. Die Treppen und Aufzüge führen vom Garderobengeschoss direkt und ohne Unterbruch durch das Technikgeschoss hindurch auf die Bäderebene und ins Restaurant.

Bädergeschoss (3. Etage)

Das Bädergeschoss ist wie eine gedeckte Freiterrasse aufgebaut. Umfasst von einer grosszügigen Glasfront schweift hier der Blick über die verschiedenen Becken in die Landschaft. Umgekehrt fällt Sonnenlicht bis tief in das Bädergeschoss ein. Die einzelnen Becken sind in hohen Raumkammern gefasst, während die Zwischenbereiche niedrigere Raumhöhen aufweisen. Hier findet der Gast zum Beispiel den Einstieg in den spektakulären Funtower mit drei verschiedenen Rutschen. Zusätzlich das Badbistro oder das öffentliche Restaurant mit Sonnenterrasse und Sitzplätzen, von wo er Einblick ins Kinderplansch- und das Nichtschwimmerbecken hat.

Bädergeschoss (3. Etage)

Wellnessgeschoss (4. Etage)

Das Wellnessgeschoss liegt "verborgen" im Dach des Tempels - eine intime und ruhige Innenwelt. Geschützt vor äusseren Einblicken, aber mit fantastischen Ausblicken in die Weite der Oberengadiner Landschaft. Im Zentrum liegt der Aufenthaltsbereich, der vom Oberlicht der zentralen Treppe Tages- und Sonnenlicht erhält. Von hier aus erkundet der Gast ein vielfältiges Angebot an erfrischenden und erholsamen Behandlungen und Entspannungsmöglichkeiten. Speziell erwähnt sei hier der Damen-Spa mit Bio-Sauna, finnischer Sauna und eigenem Ruheraum mit einer atemberaubenden Aussicht in den Kurpark und talaufwärts bis zum Malojasattel.

Wellnessgeschoss (4. Etage)

Grundrisse zum Herunterladen

Initiates file downloadSchnitt (PDF 71 KB)
Initiates file downloadGarderobengeschoss (PDF 217 KB)
Initiates file downloadBädergeschoss (PDF 193 KB)
Initiates file downloadWellnessgeschoss (PDF 600 KB)
Initiates file downloadSituationsplan (PDF 167 KB)