St. Moritzer Badetradition

3'500 Jahre alte Heilquellen

St. Moritz verdankt seine Bedeutung ursprünglich seinen Heilquellen, die seit fast 3'500 Jahren bekannt sind und 1466 v. Chr. das erste Mal geschichtlich erwähnt worden sind. Davon zeugt noch heute die älteste erhaltene Heilquellfassung aus Holz.

Mauritiusquelle lockte Kurgäste an

Mauritiusquelle lockte Kurgäste an

Wegen den eisenhaltigen Mineralquellen besuchten Kurgäste schon im Mittelalter St. Moritz. Später zählte die Quellkirche des Heiligen Mauritius zu den beliebtesten Wallfahrtsorten Europas. 1519 versprach Papst Leo X sogar jedem die völlige Absolution, der zur Quellkirche des heiligen Mauritius pilgerte. Anerkannte Naturheilärzte wie Paracelsus oder der italienische Arzt Malacrida priesen die wunderbare Heilkraft des St. Moritzer Wassers. Im 19. und Anfang 20. Jahrhundert zog es schliesslich ganze Fürsten- und Königshäuser zur Kur ins Engadin.

Die Quellen von St. Moritz sind die höchstgelegenen Heilquellen der Schweiz. Zusammen mit dem Alpenmoor und dem intensiven, alpinen Reizklima des Oberengadins bilden die Kohlensäuremineralquellen seit Jahrtausenden die natürlichen Kurmittel des Ferienortes.

Weitere Informationen zu den St. Moritzer Heilquellen:
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