Wirkung

Dank Höhenluft zur Bestform auflaufen

Der Grund für die leistungssteigernde Wirkung von Höhentrainings ist einfach zu erklären: Durch den in Höhenlagen herrschenden Sauerstoffmangel wird der menschliche Organismus gezwungen, sich anzupassen. Betroffen davon sind in erster Linie die Atmung, das Herz-Kreislauf-System und das Blut. Dabei geht der Anpassungsprozess auf zwei Ebenen vor sich. Um den Organismus trotz des verminderten atmosphärischen Sauerstoffdrucks mit genügend Sauerstoff zu versorgen, werden Atmung, Herz-Kreislauf und Blut aktiviert.

Internationale Leichtathletik-Stars bringen sich in St. Moritz in Form.

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Eine gewisse Bedeutung kommt dabei der Vermehrung der roten Blutkörperchen zu. Zusätzlich ändern die Zellen ihre Funktionsweise und produzieren mehr Energie auf anaerobem Weg, d.h. ohne Verwendung von Luftsauerstoff. Für die Sportler heisst dies, dass allein schon der Aufenthalt in der Höhe einen leichten Trainingseffekt darstellt. Ideal ist der Bereich zwischen 1500 und 2200 m ü. M. Die in der Höhe durchgeführten Trainingseinheiten entfalten eine intensivere Wirkung als jene im Flachland.