Wissenswertes

Egal in welcher Ausdauersportart Sie Zuhause sind – dank Höhentraining in St. Moritz werden Sie Ihre Leistung verbessern. Es gibt wenige Grundregeln zu beachten. Diese gelten sowohl für Einzelsportler wie auch für Trainingsgruppen.

Anreisetag

Das erste Gebot beim Höhentraining lautet: Beginnen Sie vorsichtig! Wer nach Ankunft sofort mit dem Training durchstartet, stösst schnell an Grenzen: Denn der Körper braucht Zeit, um sich auf die neuen Bedingungen einzustellen. Die so genannte "Schnappatmung" – zum Beispiel beim Koffertragen – am Anreisetag, ist bereits die erste Höhenwirkung und durchaus normal. Immerhin kommen Sie möglicherweise vom Flachland auf 1̓'850 Meter, in die ideale Trainingshöhe.

Das erste Gebot beim Höhentraining: Beginnen Sie vorsichtig.

Das erste Gebot beim Höhentraining: Beginnen Sie vorsichtig.

Sauerstoff-Mangel

Der Luftdruck nimmt mit steigender Höhe ab. Als Folge des verminderten Sauerstoffgehalts in der Luft erhöhen sich Ihre Atemfrequenz und das Atemzugvolumen, sowohl unter Belastung als auch in der Ruhephase. Der Körper sucht Mittel und Wege, um mehr Sauerstoff zu bekommen. Fachärzte sprechen davon, dass dieser Vorgang auf 1800 Metern für Sportler ideal ist.

Flüssigkeitsverlust/Trockenheit

Ein weiterer wichtiger Faktor mit zunehmender Höhe ist die sich abkühlende und trockener werdende Luft. Das Resultat sind angenehme Wetterbedingungen mit durchschnittlich 322 Sonnentagen im Jahr. Wer hier trainiert, profitiert vom trockenen, alpinen Reizklima. Die Schleimhäute und die erhöhte Atemfrequenz brauchen aber mehr Flüssigkeit. Es werden mehr Mineralien und Elektrolyte verbraucht. Viel trinken lautet hier die Devise.

Umstellung

Der Organismus passt sich nach und nach an die Höhenbelastung an. Die Akklimatisierungsphase dauert in St.Moritz auf rund 1800 Metern etwa zwei bis vier Tage, dann ist auch der Schlaf wieder gleich erholsam wie auf Meereshöhe. In dieser Situation sollten Sie dem Körper Zeit zur Gewöhnung geben. Das bedeutet: sich die nötige Erholung und Ruhe gönnen und nur wenig und vor allem nur lockere sportliche Tätigkeiten ausüben.

Wettkampfvorbereitung

Das richtige Timing ist entscheidend: Ein geplanter Wettkampf muss gut auf das Höhentraining abgestimmt sein: entweder unmittelbar in den ersten zwei Tagen nach der Rückkehr ins Flachland oder dann erst nach einer Wartefrist von bis zu 20 Tagen. In den Tagen vier bis neun stellt sich der Körper wieder um. In dieser kritischen Phase sollten Sie auf keinen Fall an einem Wettkampf teilnehmen. Optimal ist dagegen die dritte Woche nach der Rückkehr. Die fachmännische Trainingsberatung ist auch hier der beste Ratgeber für individuelle Trainingswerte.

Weitere Informationen:
Initiates file downloadBroschüre "1856 m ü. M. Höhentraining" (PDF, 8.5 MB)